#shealth – die App – der kleine Fitness-Helfer

Nach dem Rückschlag am Dienstag verlief die Woche besser, ich war am Donnerstag eine kleine Runde laufen und am Freitag mit Freundinnen Snowboard fahren…snowboard

Samstag stand wie immer Zumba auf dem Programm und heute habe ich mich einfach mal ausgeruht. Zeit um euch von meiner Fitness-App zu berichten.

Ich nutze ein Samsung S5 mini, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Standardmäßig ist darauf schon die Fitness-App S-Health installiert.

Ich habe es schon mit verschiedenen anderen Apps versucht, denn man ist ja grundsätzlich immer erstmal skeptisch bei diesen vorinstallierten Sachen.

Überzeugt hat mich aber die dann doch S-Health und vorallem die  „Privatsphäre“

S-Health speichert meine Daten nur im Handy und  nicht, wie andere Apps auf irgendeinem Samsung-Server oder in einer Cloud. Würde ich mein Handy wechseln, wären auch meine Daten dahin, aber gut das ist dann eben so. Ich kann zumindest meine Erfolge aus der App heraus über Facebook, Twitter und beliebige andere Netzwerke teilen, was wiederum nervig für meine Freunde ist, aber generell eine coole Sache.

Wir sind schon gläsern genug finde ich und im Zeitalter von big data, weiß sowieso schon jeder alles über uns. Ich fühle mich irgendwie gut dabei, selbst entscheiden zu können, wann und ob ich meine sportlichen Ergebnisse mit jemandem teile, vielleicht etwas naiv, aber mein Gewissen beruhigt es eben. Punkt.

Die App hat verschiedene echt tolle Funktionen wie z.B.

  • Einen Stressmesser (hab ich noch nie benutzt, ich kann ganz gut selbst erkennen, wann und ob ich gerade Stress habe)
  • Es lässt sich erfassen, was Sie so esse. Die Datenbank ist dabei erstaunlich gut auf deutsche Lebensmittel-Wirklichkeit eingestellt (ganz witzig, aber als Sportler sollte ich mich doch ein bisschen selbst mit Ernährung befassen und wissen, dass eine halbe Pizza mehr Kalorien hat, als eine Schüssel Gurkensalat, von daher ist das nur eine nette Spielerei)
  • Ganz gut finde ich, dass sich Getränke erfassen lassen (für mich nicht relevant, denn ich trinke von Haus aus genug, aber es gibt doch viele Menschen, die trinken einfach zu wenig über den Tag verteilt, durch das Notieren jedes einzelnen Getränks diszipliniert man sich selbst ganz gut, einfach ausreichend zu trinken)
  • Der automatische Schrittzähler (ich lasse diesen permanent mitlaufen, um einfach zu sehen, was ich so an einem „normalen“ Tag an Schritten zurück lege – natürlich muss man das Handy dabei immer am Körper tragen, was natürlich auch nicht jeder, immer tut)

So Kleine Nettigkeiten hat diese App genug, aber was mir besonders wichtig ist, ist die Option „Laufen“:

Ich gebe einfach ein, dass ich jetzt ein Training beginne und kann sofort aussuchen welches Workout ich machen möchte, Schrittziel, Zeitziel, Entfernung und dann einen Coach auswählen für „Coach für langsames Gehen“, „Power-Walking Coach“, „Coach für Ausdauerlauf“ …ich wähle meist den „Coach für leichtes Joggen“ der gefällt mir am besten, überbeansprucht mich nicht und ist trotzdem eine Herausforderung.

Während des Trainings werden alle Trends aufgezeichnet, wobei das GPS mit dieser App super funktioniert. Mir ist es wichtig, dass ich den Coach schnell starten kann und das Handy nicht erst stundenlang nach einem GPS-Signal suchen muss und das funktioniert hier prima.

Nach meinem Workout hab ich genaue Angaben über durchschnittliche Geschwindigkeit, Höhe, verbrannte Kalorien, Strecke, Dauer, sogar meine Route wird mir auf der Karte angezeigt. Außerdem kann ich auch im Nachhinein sehen, welche Temperatur es bei meinem Training hatte – das finde ich auch immer sehr interessant, wobei ich noch nicht festgestellt habe, dass die Außentemperatur massive Auswirkungen auf meine Leistungen hat. Überhaupt bin ich hier noch stark am Rätseln, warum meine Leistungen teilweise so stark Schwanken, ob es wohl am Essen liegt, an der Tageszeit oder an der allgemeinen Tagesform… ich werde euch berichten, sobald ich eine Antwort habe.

Zurück zur App, man sagt immer, was man in einer Woche schafft zu laufen, das schafft man auch an einem Tag…puh ist das so? Nun ja, mit dieser App kann ich es mir zumindest ausrechnen, was ich theoretisch an einem Tag schaffen würde.

Was mir an S-Health aber am besten gefällt sind diese kleinen aber feinen, ich nenne es mal Ansagen, die ich immer von der guten „Traudel“ bekomme „laufen sie schneller“, „super machen sie das“, „weiter so“, „sie sind toll“…oder diese hilfreichen Tipps, oder auch nicht, die sie immer auf Lager hat wie „wenn Sie mit der Fußspitze zuerst auftreten, können Sie ihr Tempo verbessern“ gut sie sagt dir halt auch wenn du ne Flasche bist „laufen sie schneller, wenn sie ihr Ziel erreichen wollen“ oder „fühlen Sie sich heute fit genug?“ tja sie ist einfach ehrlich.

shealth

Quelle: androidpolice.com

Fazit:

Pfeift auf diese kostenpflichtigen Lauf-Apps, zumindest als Anfänger, S-Health ist echt super, kinderleicht einzurichten, zu bedienen und es funktioniert einfach immer tadellos, außer euer Akku macht schlapp. Ich bin absolut zufrieden und werde sie weiterhin mit Begeisterung nutzen. Ich könnte mir nicht vorstellen ohne eine App zu laufen, ich brauche einfach die Kontrolle, was ich geschafft habe und wo ich besser werden muss.

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