#singing – Freitag – Übung macht den Meister

Freitag steht bei mir immer Gesangsunterricht auf dem Programm. Ich habe euch ja schon berichtet, dass ich Notenkenntnisse für elementar und wichtig erachte, weshalb wir uns anfangs auch erstmal mit der Tonleiter beschäftigt haben:

C – D – E – F – G  -A – H – C

Die einfache Tonleiter kennt eigentlich jedes Kind und man hat sie schnell verinnerlicht. Nachdem ich dann jeden einzelnen Ton auf der Gitarre spielen konnte, war ich sogar in der Lage kleine Lieder nach Noten zu spielen.

Soviel zum Thema, man braucht keine Notenkenntnisse: Ich finde es gibt fast nichts coolers, als ein Lied nach Noten aus dem Stegreif spielen zu können, ohne sich vorher etliche Videos (und da gibt es gute aber auch ganz viele schlechte) bei youtube reinziehen zu müssen.

Wichtig sind die Noten übrigens auch für die Gehörbildung, eins der wichtigsten Dinge beim Singen. Denn egal welchen Song man singen möchte, man muss jeden einzelnen Ton zuerst für sich gedanklich im Kopf hören, bevor überhaupt ein Ton über die Lippen kommt.

Aber erstmal zu den grundlegenden Dingen beim Singen.

Die Atmung

Das A und O beim Singen ist es richtig zu atmen, das ist das erste und auch wichtigste was man lernen muss. Und zwar atmet man aus dem Bauch. Mir wurde das so erklärt: Man hat im Bauch eine Art Luftpumpe, wie beim Fahrrad. Beim „aufpumpen“ lässt man die Luft nach draußen (durch den Mund natürlich) und das Zwerchfell hebt sich, das kann schnell oder langsam erfolgen, aber immer gleichmäßig. Dann lässt man die Pumpe einfach fallen und lässt somit wieder Luft in sich einströmen. Blöd das in Worte zu fassen, weshalb ich euch hier mal ein Bild rausgesucht habe (Quelle: http://www.wikipedia.org):

respiration

Wer von euch macht gern Yoga? Dann kennt Ihr bestimmt die Bauchatmung schon. Dort sagt man, die richtige Atemtechnik wirke sich beruhigend auf den menschlichen Körper aus und es wird somit das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist hergestellt.

Mein Gesangslehrer erzählte mir, dass er vor jedem Auftritt Atemübungen macht, da das beruhigend auf ihn wirkt. Also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen quasi.

Macht den Mund auf

Nur wer beim singen richtig den Mund auf macht…und das kann anfangs gerne übertrieben sein… erzeugt genügend Schwingung. Euer Kopf wird sozusagen ein Resonanzkörper (ein Hohlraum, dessen Aufgabe die Verstärkung von Tönen ist) und jeder Ton kling einfach voller und kräftiger.

In Distanzen denken

Denkt daran, wenn ihr Töne singt, dass hohe Töne in der Ferne und tiefe Töne näher bei euch liegen. Schaut beim Singen am besten aus dem Fenster…singt ihr jetzt einen hohen Ton ist der ganz weit weg, am besten beim weit entferntesten Punkt, den ihr erkennen könnt. Sucht euch etwas in der Ferne, einen Stein, ein Haus oder ähnliches. Diesen Gegenstand singt ihr an und schon wird es euch leichter fallen einen hohen Ton zu singen. Erscheint euch ein Ton zu tief, denkt einfach daran, dass dieser hinter euch liegt.

Beim Singen ist vielen Mental

Beim Singen geschieht vieles Mental, also es ist manchmal reine Kopfsache. Natürlich ist irgendwann eurer gesangliches Spektrum ausgeschöpft. Die menschliche Stimme reicht in der Regel über zwei Oktaven, das sind 24 (Halb-)Töne. Man sagt die Stimme von Ausnahmesängerin (und meinem persönlichen Vorbild) Christina Aguilera umfasst 4 Oktaven. Also keine Panik, Übung macht wie immer den Meister, es ist am Anfang schwer, wenn man auf alles achten muss, aber wenn ihr schön eure Noten lernt und dadurch in der Lage seid auch alleine zu Hause Gesangsübungen zu machen, wird sich das automatisieren und irgendwann ist jeder bereit für den ersten Bühnenauftritt.

 

 

 

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