#intervalltraining – Sonntag – sunday is runday

Mein gestecktes Ziel ist es bis Mitte 2017 einen Halbmarathon laufen zu können, 21,1 Kilometer sind denke ich eine nicht allzu hoch gegriffene Herausforderung und für jedermann oder jede Frau gut machbar. Mein Problem ist nicht die Distanz, sondern schlicht und ergreifend das Tempo.

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Um mich dahingehend zu verbessern, habe ich mich entscheiden mit dem Intervalltraining zu beginnen.

Es gibt verschiedene Meinungen dazu, aber erstmal grundlegend möchte ich euch erklären was Intervalltraining bedeutet:

Das Intervalltraining kann in vielen Bereichen eingesetzt werden und ist eine allgemein gebräuchliche Trainingsmethode in fast allen Sportarten. Vor allem in der Wettkampfvorbereitung ist ein solches Training besonders wirksam. Man versteht darunter eine Abwechslung von kompletter Belastung (man geht sozusagen bis zum äußersten) und einer kurzen Erholungsphase.

Bei dieser Erholungsphase ist es wichtig, diese zu kontrollieren und nicht zu warten, bis man komplett ausgeruht ist. Durch diese unvollständige Erholung wird der Trainingseffekt erhöht.

Ein weiterer toller Nebeneffekt ist die Wirkungskraft:

  • Trainiert man intensiv in Intervallen, ist der Kalorienverbrauch um bis zu 50 Prozent höher als beim zeitlich vergleichbaren „Wohlfühl Long-Jog“
  • 20 Minuten Intervalltraining ersetzen sogar 1h Ausdauertraining
  • Es positiver Nachbrenneffekt entsteht, denn durch die starke Belastung wird der Stoffwechsel so stark angekurbelt, dass dieser noch Stunden nach dem Training Kalorien im Schnellverfahren verheizt

Nun ja, da ich eine Grundausdauer ja zu besitzen scheine – die man auf jeden Fall haben sollte, denn wie schon gesagt, die Belastung ist zeitweise sehr stark und für einen Körper ohne gewisse Grundsportlichkeit einfach zu anstrengend – widme ich mich heute dem Intervalltraining. Die Vorfreude hält sich tatsächlich in Grenzen, da ich jetzt schon weiß, ich werde danach so stark erschöpft sein, wie niemals zuvor.

Aufgrund dessen, dass ich ja was Intervalltraining angeht blutiger Anfänger bin, halte ich mich an die Anweisung, die überall nachzulesen sind und fange mit 400m pro Intervall an.

Man sagt, je kürzer die Wettkampfstrecke, desto kürzer und intensiver sollten die Tempoläufe (Intervalle) sein, wer also für ein Zehn-Kilometer-Rennen trainiert, wird von Intervallen à 10 mal 400 Meter im Wettkampftempo mehr profitieren als ein Marathonläufer. Der Marathonläufer bräuchte längere und langsamere Tempopassagen, um gut auf seinen Wettkampf vorbereitet zu sein, sprich 1km oder sogar 1,5km pro Tempopassage.

Optimal wäre hierfür eine Laufbahn, da ich diese heute gerade nicht parat habe, nutze ich eben den Radweg.

Wie folgt sah das dann also aus:

400m Tempolauf in unter 2:00 Minuten, danach 100m Geh- bzw. Trabpause

Das Ganze habe ich 6 Mal wiederholt.

Ein bisschen blöd ist es mit meiner App – Start-Stop-Start-Stop, die Gute war ganz verwirrt und die Handschuhe waren dabei nicht gerade förderlich, aber schlussendlich habe ich es irgendwie hin bekommen.

Mein Fazit:

Intervalltraining macht nicht besonders viel Spaß, in meinem Fall deshalb, weil es erstens echt kalt an den Fingern ist und man zweitens schlecht dabei Musik hören kann. Ich gehe oft laufen um den Kopf frei zu bekommen, da ist mir das ständige Start-Stop irgendwie lästig. Aber gut, ich will ja auch schneller werden und mal sehen, wie sich das jetzt entwickelt, wenn ich dran bleibe.

Ach ja, da fällt mir ein, wir könnten noch einen kleinen Exkurs in die Musik machen:

Auch hier gibt es Intervalle, denn so wird der Abstand von zwei gleichzeitig oder nacheinander erklingenden Tönen genannt.

Man verwendet hier die lateinischen Begriffe:

Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave

Genauer erkläre ich euch das Ganze aber am besten in einem neuen Post.

Bis dahin – Keep on running!

 

 

 

 

 

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