#obermainmarathon – Sonntag – besser als gedacht

Ich erzähle euch immer wieder vom stark sein, Rückschläge machen uns nur stärker…

Irgendwann stoße aber auch ich mal an meine Grenzen und zwar dann, wenn dein Körper plötzlich nicht mehr das tut, was ich von ihm verlange.

So auch heute beim Obermain Marathon in Bad Staffelstein. Eigentlich wollte ich ja meinen ersten Halb-Marathon laufen, leider wurden daraus nur 12,5 km, weshalb erzähle ich euch jetzt.

 

obermain

Ich kämpfe seit 3 Wochen mit stechenden Knieschmerzen im rechten Bein. Ich bin zwar top fit, die Muskulatur ist da und auch die Luft sollte mir reichen, 20km zu schaffen,  wenn bloß dieser plötzliche stechende Schmerz nach ca. 5 km nicht wäre.

Nach einem Besuch beim Orthopäden, der mir strikt davon abgeraten hat, weiter Joggen zu gehen (Knorpelschaden heißt es da) habe ich mich ein wenig schlau gemacht. Viele befreundete Sportler berichten über genau das gleiche Problem und nennen das schlichtweg „Überlastungsschmerz“.

Naja ein bisschen mau war mir diese Begründung dann doch, sodass ich mich einfach mal mit dem Knie beschäftigt habe hier für euch eine kleine Veranschaulichung:

 

Ich habe folgende Theorie: Nachdem ich in letzter Zeit viel Muskelaufbau, vor allem an den Oberschenkeln betrieben habe, verkürzen sich die Sehnen am Knie. Werden diese vor dem Sport nicht ordentlich gedehnt ist es klar, dass diese Schmerzen verursachen.

Als Faustregel merke ich mir zukünftig: Streching ist das A und O.

Wie soll es anders sein, auch hier hat unsere Tracy Anderson wieder ein paar Übungen für mich parat, die mir hoffentlich in Zukunft helfen das Problem in den Griff zu bekommen:

 

Ehrlicher Weise muss ich ja dazu sagen, dass ich mich bisher nie auf vor dem Laufen aufgewärmt habe. das werde ich aber zukünftig ändern.

Für heute kam diese Einsicht etwas zu spät, denn den Halbmarathon bin ich nicht gelaufen. Ich habe mich einfach nicht getraut. Die 12,5 km waren aber relativ gut zu schaffen – für 2 Wochen Trainingspause davor, sogar sehr gut.

Die Schmerzen hielten sich bis Kilometer 11 in Grenzen (danach kamen sie dafür umso schlimmer) – ärgerlich – denn bis Kilometer 10 hatte ich eine super Zeit, die ich mir dann leider humpelnder Weise etwas versaut habe. Dennoch konnte ich für mich persönlich einen Erfolg verbuchen.

Und so sieht mein Ergebnis aus:

09:00 Uhr – ich habe gut gefrühstückt, ganz viele Kohlenhydrate in Form von Toastbrot, ich bin ausgeschlafen und fühle mich richtig gut, das wird ein super Lauf…wenn das Knie mitmacht.

Ich freue mich auf den Viertel-Marathon am schönen Obermain, Vierzehnheiligen und Kloster Banz gut im Blick:

Dauer 01:16:19 h

Strecke 12,63 km

Verbrannte Kalorien 770 kcal

Größte Steigung 335m

Durchschnittliche Geschwindigkeit 06’02“ /km

Kilometer 10 habe ich nach 57 Minuten erreicht, worüber ich mich tierisch gefreut habe. Die letzten beiden Kilometer hatten es aber in sich, es ging kontinuierlich bergab und die Entscheidung dort Gas zu geben, so gut es eben ging, war nicht die beste für mein Knie.

Natürlich gibt man aber nicht auf, schon gar nicht auf den letzten Metern „durchhalten Elli“ … „gleich geschafft“, das hab ich mir immer wieder gesagt und es hat geklappt.

Jetzt heißt es erstmal 3 Wochen Pause, da werde ich mich mir Tracy Anderson begnügen müssen, danach möchte ich wieder langsam anfangen – natürlich nicht mehr ohne meine Sehnen und Muskulatur vorher aufzuwärmen.

 

 

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